Parodontaltherapie
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Was ist Parodontitis? Unter Parodontitis versteht
man die Entzündung des Zahnhalteapparates. Oft entwickelt sich
die Erkrankung langsam und unbemerkt aus einer Gingivitis (Entzündung
des Zahnfleisches). Wird diese noch reversible Gingivitis nicht
beachtet und damit nicht behandelt, dann geht die Entzündung vom
Zahnfleisch auf den Zahnhalteapparat über. Die Fasern des Zahnhalteapparates
und auch der den Zahn umgebende Knochen werden zerstört. Das führt
in weiterer Folge zu lokalem Zahnverlust und weiters hat die Entzündung
negative Auswirkungen auf den gesamten Organisums.
Behandlung der Parodontitis: Gezielte und effiziente
Parodontaltherapie erfordert eine genaue Diagnose über den Schweregrad
der Krankheit und einen individuell erstellten Therapieplan. In
einer ersten Sitzung wird der Parodontalstatus erhoben, wobei
über den Zustand des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates
ein Befund erstellt wird. Dabei müssen auch Fehlstellungen der
Zähne, überstehende Füllungen und Zahnfehlbelastungen als Ursache
für Beläge und Entzündungen kontrolliert werden. In der Folge
ist die Behandlung mit dem Laser zu empfehlen, da durch die Keimreduktion
durch den Laser im entzündeten Gewebe die Gabe von Antibiotika
verhindert oder sehr eingeschränkt dosiert werden kann. Wenn die
Parodontaltherapie alleine nicht mehr ausreicht, ist ein chirurgisches
Vorgehen erforderlich, wobei unter Freilegung der Wurzeloberflächen
ein sogenanntes tiefes Cürretieren möglich ist und Knochendefekte
durch Knochenersatzmaterial ergänzt werden können.
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