Kieferorthopädie
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Ist die Lehre von der Erkennung von Zahn- und Kieferfehlstellungen.
Diese Fehlstellungen sollen rechtzeitig diagnostiziert werden,
um dadurch asymmetrische Gesichtsentwicklung, Fehlbelastungen
der Zähne und des Kiefergelenks, Kariesentwicklung(bedingt durch
den Engstand der Zähne und die eingeschränkte Pflegbarkeit), etc.
zu verhindern. Zwischen dem 4.- 6., Lebensjahr sollte eine Kontrolle
stattfinden, um den optimalen Behandlungsbeginn festzulegen. Kieferorthopädie
ist keine Frage des Alters. Auch bei Erwachsenen dient die Kieferorthopädie
der Korrektur von Zahn- und Kieferfehlstellungen. Diese beeinträchtigen
Ästhetik und Funktion des Kauorgans, führen zur Überlastung einzelner
Zähne und des dazugehörenden Zahnhalteapparates. Oft ist Kieferorthopädie
nötig, um Zähne aufzurichten, um anschließend eine Lücke prothetisch
versorgen zu können. Verwendet werden abnehmbare oder fixe Zahnspangen.
Abnehmbare Zahnspangen: dienen dem Abgewöhnen
von Lutschgewohnheiten, dienen als Platzhalter für den frühen
Verlust von Milchzähnen oder bleibenden Zähnen, Therapie von Schluckstörungen,
Dehnen den Oberkiefer um einen Kreuzbiss zu korrigieren, etc.
Herausnehmbare Zahnspangen werden oft als Vorbehandlung verordnet,
um eine festsitzende Therapie anzuschließen.
Fixe Zahnspangen: Eine festsitzende Therapie
mit Brackets wird dann indiziert, wenn eine Bewegung der Zähne
notwendig ist, die mit abnehmbaren Zahnspangen nicht möglich
ist. Die Zahnbögen werden ausgeformt und die Zähne in eine optimale
Verzahnung gebracht. |
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